Reiseangebote

endlich ist es soweit.
Gemeinsam mit dem Busunternehmen Rauschreisen führe ich 2018 endlich meine eigene Reise " Bunkertours, die Touren auf den Spuren unserer Großväter" durch. Die Tour ist geplant und wird gegenwärtig durch eine französische Reiseagentur in die richtigen Bahnen gebracht. Eines steht bereits heute fest, der terminliche Ablauf samt Route.

Termin der Reise: 02. - 09. Juni 2018

Reiseverlauf:

Datum Reiseverlauf Fahrkilometer
     
02.06.2018 Hinfahrt von Halle nach Calais
Einchecken im Hotel
Fahrt zum Cap blanc nez (engste Stelle im Kanal. Bei guter Sicht kann man die weißen Felsen von Dover sehen) Hier haben wir den ersten Eindruck auf die Küstenbefestigungsanlagen aus der Zeit des dritten Reiches. Ostwärts sehen wir die Stelle wo eine der gewaltigsten Küstenbatterien stand, die 40,6 cm Batterie Lindemann. (eine von drei gebauten Batterien. Die beiden anderen befinden sich in Norwegen – Theo mit vier Kanonen in Trondenes, Dietl mit drei Kanonen in Engeloya) Die Überreste fielen leider dem Bau des Kanaltunnels zum Opfer.
Anschließend Abendessen im Hotel
Fahrstrecke: rund 900 km
03.06.2018 Vormittag: Fahrt zur 38 cm Batterie Todt in Audinghen.
Eine der wenig gebauten Geschützstellungen, die mit 38 cm Schiffsgeschützen ausgerüstet wurden. Zwei weitere befinden sich in Dänemark Hanstholm und Blavand sowie eine in Südnorwegen in Kristiansand – Vara.
Auf dem Gelände der Batterie befindet sich ein gut erhaltenes 28cm Eisenbahngeschütz K5.
Nach der Besichtigung des Museums können die weiteren drei Geschützbunker besucht werden.
 Fahrstrecke: rund 30 km



 
Nachmittag: Fahrt zum Blockhaus von Eperlecques
Einer der wohl größten Bunker die je gebaut wurden. Unter den Decknamen „Kraftwerk Nord West (KNW)“ sollte die Anlage die gigantischen Abmessungen von 103 x 216 x 28 m erhalten. Fertig gestellt wurde bis 1944 der noch heute zu sehende Komplex mit den Abmessungen von 40 x 75 x 33 m.
Die Besichtigung erfolgt individuell. Es sind ausreichend Erklärungen vorhanden.
Fahrstrecke: rund 60 km



 
Weiterfahrt nach Le Havre - Hotel beziehen und Abendessen. Fahrstrecke: rund 310 km
04.06.2018 Vormittag: Fahrt nach Ouistreham zum Atlantikwallmuseum
Unweit der Küstenzone, heute in einer mit kleinen Einfamilienhäusern bebauten Gegend, erhebt sich ein heller Klotz 17 m hoch über die niedrigen Gebäude. In großen Buchstaben ist zu lesen: »Le Grand Bunker Musee le Mur de L’alantique«.
Eine gut sortierte Ausstellung über sechs Ebenen. In der obersten Etage befindet sich ein optischer 4m Entfernungsmesser.
Fahrstrecke: rund 110 km
Nachmittag: Weiterfahrt auf der Straße des 6. Junis nach Arromanches hier wurde nach der Invasion einer der beiden geplanten künstlichen Häfen gebaut, der Mulbarry Hafen B (Britisch).
Insgesamt konnten hier bis zum 31. Oktober 628.000 Tonnen Nachschubgüter, 40.000 Fahrzeuge und 220.000 Soldaten an Land gebracht werden
Auf dem Plateau befindet sich eine Ausstellung und ein sehenswertes 360° Kino. Mit einer kleinen Bahn kommt man bequem in den am Hafen liegenden Ort der auch noch viel Interessantes zu bieten hat.

Fahrstrecke: rund  30 km

Weiterfahrt nach Granville oder Avranches zum Abendessen und zur Übernachtung Fahrstrecke: rund  120 km
05.06.2018 Vormittag: Fahrt zum Nationalheiligtum der Franzosen zum Mont Saint Michel, eine Insel mit einem Umfang von rund 830 Metern. Nur 46 Meter hoch schaut der Berg aus dem Meer heraus. Arg befestigt mit einer gewaltigen, dunklen, allen Gewalten trotzenden, mit dicken Wehrtürmen und Zinnen versehenen Klostermauer. Das ab 1022 gebaute Benediktinerkloster geht auf eine normannische Ansiedlung aus dem Jahre 708 zurück. Fahrstrecke: rund 50 km
 
Nachmittag: Fahrt durch die Bretagne nach Lorient zum größten U-Boot Hafen der Deutschen. In Lorient planten die Ingenieure der O. T.  den größten U-Boot-Komplex am Atlantik: die U-Boot-Basen Keroman I bis IV. Als erster Bauabschnitt wurden die Trockenboxen für die Reparatur der U-Boote, eine Slippanlage und eine Schiebebühne geschaffen. Im Oktober 1941 wurde mit dem Bau von Keroman III begonnen. Dieser 170 m breite, 138 m lange und 20 m hohe Bunker mit einer Mächtigkeit der Decken von bis zu 7,5 m konnte im Januar 1943 in Betrieb genommen werden. Fahrstrecke: rund 200 km
 
Abend: Weiterfahrt nach Quimper zum Abendessen und zur Übernachtung Fahrstrecke: rund 70 km
06.06.2018 Vormittag: Fahrt zur zweitgrößten französischen Marinebasis in Brest, die um einen alten deutschen U-Boot Bunker errichtet wurde. In den neunziger Jahren wurde hier der einzige französische Flugzeugträger Charles Degaulle ausgerüstet bevor er 2001 in Dienst gestellt wurde. Teilnahme an einer rund 2 stündigen Führung durch die Anlage. Fahrstrecke: rund 80 km
Nachmittag: Fahrt durch die Bretagne zur alten Freibeuterstadt St. Malo.
Saint Malo war auf Grund seiner strategisch wichtigen Lage ursprünglich eine gallo-römische Ansiedlung die von drei Seiten von Wasser umspült wurde. Der Tidenhub ist hier vermutlichsten am höchsten in Europa und beträgt bis zu 12 Meter.
Gefürchtet war Saint-Malo bei holländischen und englischen Handelsschiffen. War die Stadt doch die Heimat wilder Korsaren, allen voran Robert Surcouf.
Anschließend gibt Abendessen im Hotel in Saint Malo.
Fahrstrecke: rund 230 km
07.06.2018 Vormittag: Fahrt zum deutschen Soldatenfriedhof La Cambe in der Normandie, das Feld mit den 21.222 Gräbern deutscher Soldaten. Eine Gedenkstätte der Kriegsgräberfürsorge ist auf jeden Fall beachtenswert. Fahrstrecke: rund 170 km
Nachmittag: Fahrt direkt an die Küste zum Point du Hoc. An dieser Stelle hatten die Deutschen sich sehr stark verschanzt, 6 x 15,5 cm Kanonen waren schon eine gewaltige Schlagkraft. Dem Angriff der Alliierten ging auch wie an allen anderen Stellen eine sehr starke und konzentrierte Feuervorbereitung voraus. Es gab kaum eine Stelle, die nicht von Granaten und Bomben getroffen war. Trotzdem hat diese Stellung längere Zeit Widerstand geleistet. Fahrstrecke: rund 10 km
Weiterfahrt nach Colleville sur mer mit dem amerikanischen Soldatenfriedhof. Wenn sie den Film Soldat James Ryan gesehen haben, dann kennen sie diesen Friedhof bereits. Heute stehen wir vor dem beeindruckenden Mahnmal mit 9.387 weißen Kreuze und Davidsternen. Direkt vorn an der Küste haben wir einen Blick auf den lang gezogenen Strand mit dem Decknamen Ohama Beach. Fahrstrecke: rund 20 km
Weiterfahrt nach Caen zum Abendessen und Übernachtung Fahrstrecke: rund 60 km
08.06.2018 Vormittag: Fahrt nach Pont L’Eveque zum Calvadosmuseum Pere Magloire. Hier lernen wir das geistreiche Getränk der Normandie, den Calvados kennen. Nach einer Führung durch die Brennerei werden wir Gelegenheit haben den Calvados zu probieren. Fahrstrecke: rund 50 km
Nachmittag: Fahrt durch die Normandie in den pas de Calais bis kurz vor Calais. Hier befindet sich der Ort Mimoyecques. Im nahe gelegenen Berg wurden Tunnel gegraben um sie anschließend mit dem Mehrkammergeschütz V-3 Hochdruckpumpe oder fleißiges Ließchen zu bestücken. Es wurde ein 140 m langes glattes Kanonenrohr entwickelt, welches alle 4 m fischgrätenartig mit seitlichen Zusatzladungen versehen wurde. Mit diesen starr im Berg eingebrachten Kanonenrohren sollten Geschosse Kaliber 15 cm - 3 m lange Röchlingspeere von 140 kg Gewicht mit einer Anfangsgeschwindigkeit von 1.500 m/s 165 km weit nach London verschießen. Unter dem Decknamen „Wiese“ wurde die Anlage 8 km von der Kanalküste geplant und gebaut. Im Berg von Mimoyecques waren insgesamt 2 Batterien mit je 25 Rohren vorgesehen. Bei einer Schussgeschwindigkeit von 10 Schuss pro Minute und Rohr hätten theoretisch pro Minute 500 Geschosse die Batterie verlassen können.

Fahrstrecke: rund 290 km

 

Am Abend sind wir in Dünkirchen zum Essen und Übernachtung Fahrstrecke: rund 70 km
09.06.2018 Nach dem Frühstück fahren wir mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause Fahrstrecke: rund 840 km
     
   
  der Reisepreis steht noch nicht fest. Er wird zur Zeit kalkuliert.

Die Reiseteilnehmerzahl wird auf ca. 25 Teilnehmer begrenzt.

Als Initiator der Reise werde ich auch mit im Bus sein und sie die ganze Reise betreuen.

 

Interessenten können sich gern bei mir per Mail oder Telefon melden.